Ein Pferd mit tanzenden Mädchen im Bauch? – Abschlussausstellung des Kunst-LKs

Von der Kunst ist man ja schon einiges gewohnt, doch die Abschlussausstellung des Kunst-LKs hielt am Freitag schon allerhand Wunderliches bereit. Aufgabe war es, zu einem Gegenwartskünstler künstlerisch zu arbeiten und in dieser Arbeit auch einen persönlichen Bezug herzustellen.

Eine fast schon magische Stimmung empfing die spontan eingeladenen Besucher am Freitagmorgen im abgedunkelten Kunstsaal. Die meisten Rollos waren heruntergelassen, um die vielen projizierten Arbeiten ins rechte Licht zu setzen. Begrüßt wurde man von fotografischen Porträts eines Mannes in Frauenverkleidung. Lara Hettlinger bezog sich damit auf die Fotoarbeiten von Cindy Sherman sowie die Genderthematik.  Ebenso Kritik am herrschenden Frauenbild übte Selma Engelhardt in einem riesigen, mit Kugelschreiber gezeichneten Porträt eines Mädchens. Es schnürt sich nach Lippenvergrößerung und Nasen-OP selbst die Luft ab.

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Kunstaktion Turmbau

Als Abschlussarbeit hatte die Klasse 7a die Aufgabe, in Gruppenarbeit einen Turm aus geometrischen Figuren zu gestalten. Dazu wurde das Material Papier und Klebeband verwendet. Die Schülerinnen Rosalie Raasch, Patricia Klagholz, Emily Ropeter und Ilena Freitas erstellten eine Turmkonstruktion aus drei Elementen. Die Idee dabei war, vom oberen Turm durch einen Kanal Wasser zu leiten. Der Wasserkanal besteht aus mit Frischhaltefolie ummantelter Pappe. Im oberen Turm befindet sich in der Öffnung ein Filter, über den das Wasser in den Wasserlauf fließen kann. Nach einem Testlauf filmten die Schülerinnen die Kunstaktion aus verschiedenen Standpunkten. Daraus entstand dieses Video, das von Rosalie Raasch abschließend hergestellt wurde.

Abiturjahrgang besucht die Gedenkstätte Point Alpha am 16. Mai 2019

Wie jedes Jahr unternahm der Abiturjahrgang mit seinen Geschichtslehrern die Exkursion in die Gedenkstätte Point Alpha. Stellvertretend für die anderen Kurse hier ein Bericht von drei SchülerInnen aus dem Grundkurs von Frau Meschede.

Haus auf der Grenze

Zuerst waren wir beim „Haus auf der Grenze“, welches wie der Name schon sagt auf der ehemaligen Grenze zwischen West- und Ostdeutschland oder der heutigen Grenze zwischen Hessen und Thüringen steht.

Dort gab es ein Stück der Berliner Mauer und ein Denkmal, das das zum Glück friedliche Ende des Kalten Kriegs symbolisiert.

Im „Haus auf der Grenze“ gibt es eine Dauerausstellung, die sich mit dem Grenzregime der DDR und dem Leben der Bevölkerung mit der Grenze beschäftigt. Bei der Führung durch diese Ausstellung konnten wir unser im Unterricht erlangtes Wissen über die Zeit des Kalten Kriegs einbringen und auch ein paar neue Dinge dazulernen. Die Entwicklung von einer anfangs noch relativ offenen zu einer unüberwindbaren Grenze mitten durch Deutschland wurde anschaulich dargestellt. Es lag ein besonderer Fokus auf dem Aufbau und der Struktur der Grenzanlagen; in der Ausstellung wurden beispielsweise die damals seitens der DDR verwendeten Selbstschussanlagen und Landminen thematisiert.

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Mündliches Abitur

Der Prüfungsplan für die mündlichen Abiturprüfungen am 29. Mai und 3. - 4. Juni 2019 hängt im Glaskasten vor Raum E24 aus.

Der Plan steht auch im internen Bereich der Homepage zum Download bereit.

Bewegendes Gespräch von Geschichtsabiturienten des Schwalmgymnasiums mit einem 91-jährigen Zeitzeugen – Freiheit und Frieden schätzen und bewahren

Kurz vor dem Ende ihrer Schulzeit am Schwalmgymnasium besuchten die diesjährigen Abiturienten des Geschichtsleistungskurses mit ihrem Lehrer Andreas Göbel den 91-jährigen Max Weigel aus Michelsberg. Gespannt lauschten die Schülerinnen und Schüler seiner aufregenden Lebensgeschichte:

Geboren im Jahre 1928 in Rosendorf, einem kleinen Ort im damals zur Tschechoslowakei gehörenden aber mit großer Mehrheit von Deutschen bewohnten Sudetenland, erlebte er dort nach dem Münchner Abkommen 1938 den „Anschluss“ seiner Heimat an das Deutsche Reich genauso wie den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ein Jahr später mit. Als 16-Jähriger wurde er noch 1944 eingezogen und am Ende des Krieges im Frühjahr 1945 am Kopf schwer verwundet. Sein Leben retteten ihm damals amerikanische Ärzte, die ihn trotz Feindschaft notoperierten. In der anschließenden Gefangenschaft wurde ihm mitgeteilt, dass er nicht mehr in seine alte Heimat zurückkehren könne, da von dort die Deutschen vertrieben würden. Schließlich fand er nach seiner Entlassung durch viele Zufälle sein Glück in Michelsberg, wo er eine Familie gründete und in dem er bis heute lebt.

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