Treffen der Generationen – Musikalischer Abend der Ehemaligen des Schwalmgymnasiums

Zum ersten Mal veranstaltete der Ehemaligenverein des Schwalmgymnasiums am vergangenen Samstag einen musikalischen Abend, an dem sich über 50 Musiker und Sänger, alle Ehemalige und Freunde des Schwalmgymnasiums, an ihrer alten Wirkungsstätte trafen und unter der Leitung von Reiner Eder und Eva Kirchner vor über 100 Zuhören zusammen musizierten.

Das „Symphonische Ehemaligenorchester“ und die Vokalgruppe „Pro Musica“ trugen dabei in hervorragender Qualität Stücke aus Barock bis Romantik, von Haydn bis Lalo vor. Höhepunkte waren hier sicherlich die Aufführung von Schuberts "Unvollendeter" und ein Violinsolo von Siri Eder, bei dem sie das Publikum in ihren Bann zog und vollends begeisterte. Belohnt wurde diese herausragende Leistung aller Musiker schließlich am Ende der Veranstaltung mit großem und lang anhaltendem Applaus.

Neben der Musik wurde aber auch die Geselligkeit nicht vergessen: Nach dem gelungenen Konzert kamen die Ehemaligen aus dem Orchester und dem Publikum nochmal zusammen, um in fröhlicher Runde bei Gegrilltem ihr Wiedersehen zu feiern.

Insgesamt konnte die Vorsitzende des Ehemaligenvereins, Katharina Eisenach, auf einen erfolgreichen Abend zurückblicken und stellte daher in Aussicht, dass für das nächste Jahr eine Wiederholung dieses besonderen „Treffens der Generationen“ angestrebt wird.

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Der Bio-LK am renaturierten Bach

Am 21.Juni waren wir, der Bio-LK von Herrn Praetorius, in Kirchhain, um uns die Renaturierung der Wohra anzusehen. Unter Renaturierung versteht man eine Maßnahme, zerstörte oder negativ beeinflusste Lebensräume wiederherzustellen. Die Bedingungen sollen dabei  verbessert werden, damit in Zukunft wieder mehr Tiere und Pflanzen dort leben können, weil sie ihren ursprünglichen Lebensraum zurückerhalten. Geführt wurde diese Exkursion von Susanne Brants, die sich im Zuge der Abschlussarbeit bereit erklärte, uns in das Thema einzuführen. So erzählte sie uns, dass die Renaturierungsarbeiten bereits im September 2010 begannen. Ziel war es dem - vorher von Menschen vollkommen gerade geformten - Flussverlauf eine natürlichere Form zu verleihen. Dies funktioniert, indem man neue Windungen gräbt, sogar wenn sie gar nicht auf dem ursprünglichen Verlauf des Bachs als Ausgangszustand basieren. Ein eindrucksvolles Resultat dieser Arbeit liefert die Länge der renaturierten Wohra, welche nun anstelle von 700 m ganze 2.000 m umfasst (das sind 285%!!). Insgesamt bekam die Exkursion von unserem Kurs ein sehr positives Feedback. Sie ermöglichte uns sehr interessante Einblicke, wie stark der Mensch seine Umwelt, oft zu deren Leidwesen, verformt hat und wie sich eine „unberührte“ Natur mit ihrer Artenvielfalt von den Umweltsünden früherer Jahre unterscheidet. Die Wichtigkeit, bewusst und nachhaltig mit unserer Erde umzugehen, wurde dabei von Frau Brants immer wieder besonders hervorgehoben.

Kleidertauschparty

Tauschen statt kaufen! Unter diesem Motto hatte das Schwalmgymnasium zur ersten großen Kleidertauschparty eingeladen. 

Am Tag der Nachhaltigkeit, dem 6. September, war die Schulmensa als solche kaum wiederzuerkennen: Sitzplätze, Geschirr und Mittagessen waren einem Check-In-Schalter, einer Garderobe mit großem Spiegel, Info-Plakaten, Schuhen, Schmuck und natürlich vielen Kleidungsstücken gewichen. Stapelweise lagen Jacken, Hosen, Röcke, Kleider, T-Shirts und Pullis in verschiedenen Größen ordentlich sortiert bereit, um neue Besitzerinnen und Besitzer zu finden.

Diese Stücke stammten  aus den Kleiderschränken der Schüler- , Eltern- und Lehrerschaft des SG und wurden im Sinne des nachhaltigen Handelns eben nicht zum Kauf, sondern zum Tausch angeboten. Dazu hatte die Umwelt-AG von Frau Neiber ein Wertbonsystem ausgetüftelt. Für die Teile, von denen man sich trennen wollte, konnte man ein bis vier „RainBONs“ erhalten, die dann als Zahlungsmittel für andere schöne Anziehsachen und Accessoires eingesetzt werden konnten. So war die Kleidertauschparty eine tolle Gelegenheit, um zunächst ein bisschen Platz im Schrank zu schaffen und sich dann „neue“ Sachen zuzulegen.

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