Schulseelsorge

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wann wir uns im Religionsunterricht wiedersehen ist ungewiss, wir könnten uns aber im Raum der Stille oder zum Spaziergang verabreden, um über Alltägliches oder über das, was euch auf der Seele liegt, miteinander zu sprechen. Dienstags und mittwochs bin ich von 9.45 Uhr bis 12.45 Uhr in der Schule erreichbar, bitte meldet euch vorher an, weil nur Einzelgespräche möglich sind.
Handy: 0151-15879373

Eure E. Liebau-Holstein

Unterstützung durch Schulsozialarbeit

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Corona Pandemie hält an. Wann wir zu einem geregeltem Schulalltag zurückkehren können ist noch ungewiss.

In dieser schwierigen Zeit möchte die Schulsozialarbeit Unterstützung anbieten. Über die nachfolgend genannten Kontaktdaten können sowohl Termine zur telefonischen Beratung als auch Beratungstermine im Büro der Schulsozialarbeit vereinbart werden (Nur Einzeltermine möglich).

Schulsozialarbeit am Schwalmgymnasium
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0172 8358416

Herzliche Grüße
Martina Umbach

Schulsozialarbeit am Schwalmgymnasium

Das schriftliche Abitur ist geschafft !!!

Auch in der diesjährigen Ausnahmesituation ist es dank des großen Engagements der Lehrkräfte, der Sekretärinnen, der Hausmeister und nicht zuletzt der Reinigungskräfte gelungen, einen reibungslosen Ablauf der schriftlichen Abiturprüfungen zu ermöglichen. Dafür meinen herzlichen Dank!

Im Namen der Schulleitung und des Lehrerkollegiums des Schwalmgymnasiums möchte ich auf diesem Weg aber auch gegenüber den Abiturientinnen und Abiturienten große Anerkennung und großen Dank zum Ausdruck bringen für die Art und Weise, in der sie mit ihrem Verhalten an allen Prüfungstagen maßgeblich dazu beigetragen haben, dass die schriftlichen Prüfungen am Schwalmgymnasiums unter wirklich außergewöhnlichen Rahmenbedingungen erfolgreich vollständig durchgeführt werden konnten! Jede noch so gute organisatorische Vorplanung wäre ohne dieses "Mitziehen" ins Leere gelaufen. Vielen Dank dafür!

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75 Jahre danach

„Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich an die Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren.“

Diese Worte stammen aus einer der berühmtesten Reden der Deutschen Nachkriegszeit. Es ist die Rede des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker anlässlich des 40. Jahrestages der deutschen Kapitulation, gehalten am 8. Mai 1985 vor den Abgeordneten des Bundestages. Diese Rede ist deswegen ein Meilenstein der deutschen Nachkriegsgeschichte, weil sie sich sehr direkt mit den Verbrechen Deutschlands vor und während des Zweiten Weltkrieges auseinandersetzt und die Gräueltaten der Nationalsozialisten klar benennt.

Der Krieg, an dessen Ende wir heute denken, ist ein Krieg der negativen Superlative. Insgesamt starben bis zu 70 Millionen Menschen (ca. die heutige Bevölkerungszahl von Frankreich), davon 45 Millionen Zivilisten. Polen verlor 15% seiner Bevölkerung. Die europäischen Juden wurden durch die industrielle Deportierung, Gewaltverbrechen und Ermordung auf nur noch eine Millionen Juden reduziert – rund sechs Millionen Juden wurden also durch die Nazis und deren Helfershelfer abgeschlachtet, hingerichtet und verbrannt.

Insgesamt starben rund 17.877.000 Soldaten in Europa, von denen 10.774.000 für die Alliierten kämpften und 7.103.000 für die Achsenmächte (Deutschland und Italien). Hierbei starben alleine 13.876.400 Soldaten während der Kämpfe zwischen Deutschland und Russland. Viele der Zivilisten starben durch verheerende Bombenangriffe auf Städte. Bei dem Angriff Nazideutschlands auf Warschau im September 1939 starben 35.000 Menschen und 12% der Häuser wurden zerstört. Berlin, Hamburg, Frankfurt (am Main) und Dresden waren von Bombenangriffen der Alliierten ebenso schwer betroffen. So starben rund 25.000 Menschen in der Nacht des 13. Februar 1945 in Dresden und Hunderttausende wurden obdachlos. Die psychologischen Schäden vieler Menschen können nicht erfasst werden, sind aber dennoch umso gravierender, da man sie nicht „einfach wieder aufbauen kann.“

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