Besuch von Esther Bejarano: Eine Auschwitz-Überlebende erzählt

Sie ist gekommen, um ihre Geschichte zu erzählen und  ihre Botschaft zu vermitteln:

„Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit. Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt. Ihr müsst alles wissen, was damals geschah“.

Diese Worte über das nationalsozialistische Deutschland richtet Esther Bejarano an ihr jugendliches Publikum. Als Jüdin, die 1924 geboren wurde, hat sie den Terror des Hitler-Regimes am eigenen Leib erfahren müssen, unter anderem als Häftling im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und im Konzentrationslager Ravensbrück.

Am 8. November, einen Tag vor dem 80. Jahrestag der Reichspogromnacht, durfte das Schwalmgymnasium die engagierte Kämpferin gegen das Vergessen, gegen den fortwährenden Antisemitismus und für den Frieden empfangen. Finanziell gefördert durch das Programm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und organisatorisch unterstützt durch die Gedenkstätte und Museum Trutzhain war das Zeitzeugengespräch möglich geworden. Dabei las Bejarano aus ihrem Buch „Erinnerungen“ und beantwortete anschließend zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler sowohl zu ihrer Vergangenheit als auch zu ihrer Sicht auf aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Nicht nur ihr Schicksal, auch die starke, lebensfrohe und sympathische Persönlichkeit der heute 93-jährigen Bejarano hinterließ bleibenden Eindruck bei den rund 140 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe und ihren Lehrkräften.

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Neuer Lebensraum für 800 Flusskrebse

Am Freitagnachmittag, den 19. Oktober, setzte die Umwelt-AG zum vierten und wahrscheinlich letzten Mal Flusskrebse gemeinsam mit dem Naturverein in Momberg am Hardwasser aus.

Das Aussetzen der 800 Flusskrebse war gar nicht so leicht, weil wir nah an den Bach herantreten mussten und das Ufer an manchen Stellen sehr rutschig war. Außerdem wehrten sich die kleinen Tiere und zwickten auch in die Hand. Wir haben sie aber vorsichtig an den Seiten gepackt und in Eimer gesetzt. Diese haben wir dann zur Eingewöhnung ein wenig mit Bachwasser gefüllt und die Krebse anschließend in ihren neuen Lebensraum gesetzt.

Wir sind gespannt, ob sich die Flusskrebse nun im Hardwasser ansiedeln.

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Medienprojekt „Logout statt Knockout“ am Schwalmgymnasium

Am Schwalmgymnasium wurde vom 15.10. bis zum 25.10. das Medienprojekt „Logout statt Knockout“ des Hessischen Diakoniezentrums Hephata in allen Klassen der siebten Jahrgangsstufe durchgeführt. Dieses Projekt ist Bestandteil des Medienbildungskonzepts und unterstützt die Arbeit des Jugendmedienschutzberaters Tilo Böttcher am Schwalmgymnasium.

Geleitet wurde das Projekt von Christian Hauser, Projektleiter der Medienprävention des Förder- und Beratungszentrums Hephata Diakonie in Schwalmstadt. In jeweils zwei Schultagen setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Problemstellungen zu den digitalen Medien auseinander. Christian Hauser gelang es dabei, die Schülerinnen und Schüler durch geschickte Impulse und Bezug zu ihren Erfahrungswelten zu motivieren, sich mit Fragestellungen zu Privatsphäre und Datenschutz, Cybermobbing, Sexting und Cybergrooming auseinanderzusetzen.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie schnell man leichtfertig persönliche Daten offenlegt oder diskutierten aus Sicht verschiedener Rollen, wie es zu Cybermobbing kommen und wie man Betroffenen Hilfe anbieten kann.

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Ehemalige Schwalmschüler als Berufsberater

Reger Betrieb herrschte am Donnerstagabend im Schwalmgymnasium. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe bekamen zu dieser ungewöhnlichen Zeit Einblicke ins Berufsleben aus erster Hand: Ehemalige des Schwalmgymnasiums berichteten von ihrem persönlichen Werdegang und stellten sich den neugierigen Fragen der Schüler.

24 Ehemalige waren mit ihren verschiedene Berufsgruppen bei dem Berufsorientierungsabend vertreten. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler von ihnen wertvolle Informationen über ihren jeweiligen Beruf mit all seinen Vor- und Nachteilen. Im 30-Minuten-Takt wurde über Ausbildungsmöglichkeiten, Studiengänge, realistische Berufschancen und Bewerbungstipps sowie den Berufsalltag rege diskutiert.

Organisiert wurde diese Veranstaltung durch den Ehemaligenverein des Schwalmgymnasiums unter Federführung von Andreas Göbel, selbst Ehemaliger und heutiger Lehrer am Schwalmgymnasium. Neben der Pflege des Kontakts zu den Ehemaligen hat der Verein es sich zu einer seiner Hauptaufgaben gemacht, das aktuelle Schulleben und die Schülerschaft am Schwalmgymnasium aktiv zu unterstützen.

Ein wichtiger Teil dieser Unterstützung ist die Förderung der Berufsorientierung bei den Schülern des Schwalmgymnasiums. Hierfür wird der Verein auch zukünftig Vorträge und Veranstaltungen von Ehemaligen organisieren, in denen diese über Berufsfelder sowie Studien- bzw. Ausbildungsgänge informieren, um den zukünftigen Abiturienten einen reibungslosen Übergang von Schule zu Beruf bzw. Studium zu ermöglichen.

Französisches Sprachdiplom bestanden

Glücklich und stolz konnten sechs Schülerinnen und Schüler des Schwalmgymnasiums die Urkunde über das bestandene französische Sprachdiplom DELF entgegennehmen.

Das hier verliehene Diplôme d'Etudes en Langue Française (=DELF) ist ein Zertifikat des französischen Bildungsministeriums für Französisch als Fremdsprache und bescheinigt eine fortgeschrittene Sprachverwendung gemäß der Niveaustufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). Es attestiert die Fähigkeit, in den Kategorien Hörverstehen, Leseverstehen, der Schreib- und der Sprechkompetenz erfolgreich auch unvorhergesehene alltägliche Situationen in der Fremdsprache zu bewältigen. Vor allem in den Dialogen mit französischen Muttersprachlern - dem mündlichen Prüfungsteil - stellten die Schülerinnen und Schüler unter Beweis, dass sie sich in Alltagssituationen sicher verständigen, Probleme lösen und sich zusammenhängend und argumentativ über verschiedene Themenbereiche und persönliche Interessengebiete äußern können.

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